, Kriens info

Freestyle-Szene organisiert sich in Kriens

In der Langmatt, im Schlund oder am Pilatus finden Anhänger der FreestyleFreizeitbewegung ein Paradies. Entsprechend gross ist auch die Nachfrage. Jetzt organisiert sich die Szene in einem Verein.

Die Jugendanimation Kriens hat den neuen Verein in der Anfangsphase eng begleitet. «laces sports» nennt sich der Verein – und spielt mit dem Namen (deutsch: Schuhbändel») an auf ein Accessoires, das dereinst die Community verbinden soll.

Marco Burkhardt ist erster Präsident. «laces sports» hat sich Vereinsstrukturen gegeben, obschon es vieles, das Vereine heute prägt, dort gar nicht gibt. Vereinen soll «laces sports» junge Krienserinnen und Krienser, die gerne skaten, Scooter, BMX oder Dirtbike fahren. «Wir haben den Pilatus, den Pumptrack auf dem Langmatt-Spielplatz und den Skatepark im Schlund. Das sind doch super Voraussetzungen, um in Kriens eine Freestyle-Community zu gründen.» Er sehe und kenne viele junge Leute, die verschiedenen Freestyle-Sportarten nachgehen, jedoch fehle noch die Koordination. «Ein Netzwerk, damit die Teilnehmenden direkt voneinander profitieren können, neue Freundschaften bilden und gemeinsam Spass haben», umschreibt Marco Burkhardt seine Vision mit «laces sports».

Anfang 2021 wurde der Trägerverein gegründet und besteht aus einem 6-köpfigen Vorstand. «Der Verein dient uns lediglich dazu, das Organisatorische zu erleichtern. Für die Teilnehmenden gelten keine Vereinsstrukturen.» Das heisst, man muss keinem Verein beitreten, um bei «laces sports» mitzumachen. «Fixe Trainingszeiten und andere vereinstypische Verpflichtungen gibt es nicht. Wir wollen ein niederschwelliges Angebot schaffen, von dem möglichst viele junge Krienserinnen und Krienser profitieren können.». Damit dies möglich wird, ist viel ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes gefragt.

Mit «laces sports» ist Kriens um ein weiteres jugendkulturelles Angebot reicher. Marco Burkhardt ist überzeugt, ein sinnvolles Angebot zu schaffen, das eine grosse Nachfrage haben wird: «Wir möchten die Jugendlichen in diesen Trendsportarten weiterbringen, sie unterstützen und einen Ort schaffen, wo diese ein sportliches Zuhause bekommen.»